Apr 082017
 

Am Sonntag den 19.03.2017 hielt Apostel Schnaufer in Dornhan einen Jugendgottesdienst für die Bezirke Albstadt, Dornhan, Freudenstadt, Nagold, Tübingen, Tuttlingen und Villingen-Schwenningen.

Als Grundlage diente ein Wort aus Apostelgeschichte 4, 12 in dem wie folgt heißt: „Und in keinem anderen ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“

Zu Beginn seines Dienens ging der Apostel auf eine Aussage des Chorliedes ein, „so verstocket eure Herzen nicht“ (CM 109), er verdeutlichte den Jugendlichen an diesem Beispiel, dass wir manchmal so fixiert (verstockt) von unseren eigenen Ideen sind. Doch sollen wir versuchen, den lieben Gott anders handeln zu lassen als wir uns vorstellen wie er in einer bestimmten Situation handeln soll. Wir sollen uns auf das einlassen, was unser himmlischer Vater für uns vorgesehen hat, denn im Nachhinein kann es oftmals besser sein sich demütig zu beugen, als auf seine eigenen Ideen zu beharren.

Als Abschluss dieser Ausführung zitierte der Apostel noch folgende Aussage: „Halten wir nicht an Dingen fest die geändert werden müssen, und lasst uns nicht Dinge ändern wollen die fest bleiben müssen.“

Der Hintergrund des Textwortes, ist die Begebenheit, wie Petrus und Johannes nach dem Pfingstgeschehen sich vor dem Hohen Rat verantworten müssen, da sie einen Gelähmten vor dem Tempel geheilt hatten.

Durch die Kraft des Heiligen Geistes können die beiden Apostel sich zu Jesus bekennen und verkünden: „In keinem anderen ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“

Auch in der Gegenwart müssen wir uns immer wieder neu zu Gott und unseren Glauben bekennen. Auch in einer Zeit der Pluralität und Veränderungsdynamik können wir uns nicht davor drücken unseren Weg zu gehen.

Der Apostel ermahnte die Jugend keinen Zweifel zuzulassen daran, dass Jesus Gottes Sohn ist, auch nicht durch die Relativierung der Gesellschaft.

Der Heilige Geist ist ein Teil der Dreieinigkeit Gottes, er ist die Kraft Gottes die uns gegeben wurde. Wir sollen uns nicht das rauben lassen, was der Heilige Geist in uns erweckt. Denn der Glaube kommt aus der Predigt, und die Predigt ist das Wort Gottes das durch den Heiligen Geist lebendig wird.

Gott schenkte den Menschen seinen Sohn, und Jesus schenkte ihnen den Heiligen Geist.

Apostel Schnaufer führte als Beispiel an, dass man den Unterschied ob ein Haus auf Sand oder auf Felsen gebaut wurde, erst erkennt wenn die Flut kommt. Für uns bedeutet dies, dass es nicht entscheidend ist nie zu stolpern, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes wieder aufzustehen und weiterzugehen.

Durch die Kraft des Heiligen Geist konnten die ersten Christen beständig bleiben, in „der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brot brechen und im Gebet“ (Apostelgeschichte 2, 42).

Dies gilt auch für uns:

  • Auch in der Predigt (der Lehre der Apostel) sollen wir das Wirken des Heiligen Geist erkennen und durch den „Fleischesvorhang“ hindurch sehen. Wir müssen erkennen wollen, dass das gesprochene Wort das vom Altar kommt das Wort Gottes ist.
  • Wir sollen in der Gemeinschaft jeden so annehmen wie Christus uns angenommen hat, ohne Vorurteile.
  • Bei jedem Abendmahl wollen wir Jesus sehen und erkennen, dass es auf Erden keinen Situation gibt in der wir ihm näher sein können.
  • Wir wollen so beten wie Jesus es uns gelehrt hat, und das Gebet als einen innigen Dialog zwischen dem lieben Gott und uns ansehen.

Als Abschluss seines Dienens machte der Apostel der Jugend noch deutlich, dass Jesus in der Mitte der Gemeinde, in der Mitte unserer Seele und unseres Lebens stehen soll, denn „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Matthäus 24, 35).

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