Jugendtag 2018 in Empfingen

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Okt 072018
 

 

Den Bericht über den Jugendtag findet ihr mit diesem Link:

https://www.nak-sued-jugendtag.de/index.php?id=640#c4575

Ausflug in den Holiday Park

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Okt 072018
 

Am 22. September waren wir im Holiday Park. Hier seht ihr ein paar Eindrücke von diesem Event

Open-Air Gottesdienst in Horb Mühlen

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Jul 242018
 

Open Air Jugendgottesdienst in Horb Mühlen

Am Sonntag den 22.07.2018 hielt Bezirksältester von Bank einen Open Air Gottesdienst in Horb Mühlen für die Jugendlichen aus dem Bezirk Tübingen.

Als Grundlage diente ein Wort aus Psalm 73, Vers 23 in dem wie folgt heißt:

„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.“

 Zu Beginn seines Dienens stellte der Bezirksälteste die Frage: „Warum veranstalten wir eigentlich einen Open Air Gottesdienst?“  Und er gab den Jugendlichen auch gleich die Antwort: „Nicht aus der Not heraus, sondern um ein schönes Erleben gemeinsam zu haben.“

Außerdem zeigt so eine Veranstaltung, dass ein Kirchengebäude nicht unbedingt notwendig ist um einen Gottesdienst abzuhalten.

Schon der Sohn Gottes predigte selten im Tempel, die meisten seiner Predigten die wir in der Bibel finden, fanden in der Natur statt (Beispiel die Bergpredigt).

Und auch heute noch treffen sich in Afrika viele Gemeinden unter freiem Himmel um Gottesdienst zu feiern.

Denn das Wichtigste ist die Zusage  Jesu: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus 18, 20).

Der Bezirksälteste schloss seine Ausführung mit der Bemerkung, der Gottesdienst ist der gleiche, nur der Ort ist eben ein anderer.

Das Textwort welches dem Jugendgottesdienst zu Grunde lag stammt vom Psalmisten Asaf.

Er beschäftigte sich in seinem Psalm mit den Gottlosen (die Menschen die gar nicht nach Gott fragen).

Seine bekannteste Aussage steht gleich zu Beginn des Psalms: „Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten.  Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Frevlern so gut ging“ (Psalm 73, 2 f.).

Auch heute kennen wir viele Menschen die nicht an Gott glauben, und die trotzdem erfolgreich, beliebt, anerkannt und wohlhabend sind.

Und auf der anderen Seite sind gläubige Gotteskinder aus unserem Umfeld, die krank sind, arbeitslos, Probleme in der Partnerschaft oder der Familie haben.

Wenn wir noch weiter schauen, jenseits von Europa haben die Menschen mit Kriegen, Hungersnöten, Verfolgungen und Krankheiten zu kämpfen und auch unter ihnen sind viele sehr gläubige Menschen.

Der Älteste versuchte den Jugendlichen zu verdeutlichen, dass wir es im Gegensatz zu diesen Menschen hier in Europa mit „Hochkultursorgen“ zu tun haben. Da wir aber eben in Europa leben sind auch diese Sorgen ernst zu nehmen, aber wir müssen trotzdem unseren Blick weiten.

Zur Verdeutlichung erzählte er von seinem Nachbarn, der gerade ein altes Haus renoviert und mit der Verlegung der Dachziegel nicht zufrieden war, als dieser Mann abends im Fernsehen gesehen hat, dass sehr viele Menschen überhaupt kein Dach über dem Kopf haben, wäre ihm bewusst geworden wie zufrieden er mit seinen Problemen sein kann.

Der Bezirksälteste sprach davon, dass unser Verhältnis zu Gott oft durch eine „Schieflage“ zur Herausforderung werden kann.

Auf der einen Seite ist Jesus unser „Freund“ und ein Freund kommt schon im Irdischen in einer Notsituation und fragt ob er helfen kann, aber auf der anderen Seite tut Jesus scheinbar nichts um uns zu helfen. Das kann uns in Zweifel stürzen und die Frage aufwerfen: „Liebt er mich überhaupt? Ist er wirklich allmächtig?“

Es gibt keine konkrete Antwort auf diese Frage, aber die Aussage Jesu: „Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach“ (Lukas 9, 23).

Jesus hat schon zur damaligen Zeit seinen Jüngern keinen irdischen Wohlstand versprochen,.

Wir Menschen neigen bei allem was wir tun danach zu fragen, was wir davon haben.

Schon Petrus sagte zu Jesus:  „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?“ (Matthäus 19, 27).

Die Antwort Jesu darauf ist eindeutig und galt nicht nur den Jüngern damals, sondern auch uns heute noch: „Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels“ (Matthäus 19, 28).

Klaus von Bank stellte den Jugendlichen die Frage, was ist unsere Motivation zur Nachfolge?

Eine menschliche sprich irdische Motivation allein reicht nicht, es muss die Liebe sein.

Wir sollen keine Bedingungen an unsere Nachfolge knüpfen, eine Botschaft die auch unser Stammapostel in seinen letzten Gottesdiensten immer wieder deutlich gemacht hat.

Die Worte des Psalmisten sollen uns trösten und stärken, denn wie heißt es im zweiten Teil des Verses: „Denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“ (Psalm 73, 23).

Und wenn Gott uns führt, dann fühlen wir uns sicher und geborgen.

Die beiden mitdienenden Brüder (Hirte Bayer und Priester Kienle) gingen noch näher auf folgende Punkte ein:

  • „Menschen machen Häuser und Häuser machen Menschen“ (Albert Schweizer), was ist unser persönliches Glaubensgebäude? Ist es klein, dunkel und niedrig, weil die Dinge nicht so laufen wie wir uns das vorgestellt haben?!
  • Nehmen wir diesen Open Air Gottesdienst und sprengen wir das Dach unseres Glaubensgebäudes um zu erkennen, dass das ewige Leben auf uns wartet.
  • Wie schon die Männer in der Bibel, die das Dach abgedeckt haben um den Gelähmten zu Jesus bringen zu können (vgl. Markus 2, 1-12).
  • Heutzutage gibt es ganze Branchen die sich mit Profit beschäftigen, unter anderem auch mit der kapitalen Lebensversicherung.
  • Fragen wir auch im Glauben nach unserem Profit wenn wir etwas tun, zum Beispiel in der Jugendarbeit? Ist uns die Gemeinschaft mit den anderen Jugendlichen nicht „Lohn“ genug? Aber wir müssen eben auch etwas dafür tun, damit wir uns wohl fühlen können und den „Lohn“ erhalten, nämlich uns einbringen.
  • Wenn wir heute nur ein kleines bisschen von dem sehen könnten was wir in der Herrlichkeit erleben werden, dann würde uns die Entscheidung leicht fallen. Doch Gott versucht schon heute uns zu sagen: „Mach mit, es lohnt sich.“

Nach dem Gottesdienst wurde der Gottesdienstraum (der aufgrund der Wettervorhersage nicht ganz so „open air“ war wie eigentlich geplant) mit wenigen Handgriffen und unter tatkräftiger Unterstützung aller zu einer kleiner „Gaststube“  verwandelt, in der es neben den mitgebrachten Salaten und Nachtischen der Jugendlichen viele rote und weiße Würstchen vom Grill gab.

Während die eine Hälfte der Jugendlichen schon mit dem Essen anfing, wurden auf dem nahegelegenen Fußballfeld zwei große Flächen, die die Form zwei ineinandergreifender Hände darstellten, abgesteckt.

Dieses Symbol ist das Motto des internationalen Jugendtages der 2019 in Düsseldorf stattfinden wird.

Als kleiner Verdauungsspaziergang zwischen der ersten und der zweiten Wurst machten sich alle Anwesenden auf, um die beiden Hände mit Leben zu füllen, sprich sich in den abgesteckten Flächen aufzustellen und einer am Himmel schwebenden Drohne zuzuwinken.

Das daraus entstandene Bild, wurde später  in den sozialen Netzwerken gepostet um zu zeigen, dass die Tübinger Jugend mit am Start ist wenn es 2019 in Düsseldorf heißt: „Hier bin ich!“ (Motto des IJT)

Die Jugend bedankt sich ganz herzlich beim Orga-Team und allen helfenden Händen, die diesen besonderen Gottesdienst und das anschließende Zusammensein erst ermöglicht haben.

 Posted by at 21:56