Jugendgottesdienst mit unserem Bischof in Dornhan

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Okt 222017
 

Jugendgottesdienst mit Bischof Heiniger in Dornhan

Am Sonntag den 15.10.2017 hielt Bischof Heiniger in Dornhan einen Jugendgottesdienst für die Bezirke Albstadt, Dornhan, Freudenstadt, Nagold, Tübingen, Tuttlingen und Villingen-Schwenningen.

Als Grundlage diente ein Wort aus dem 1. Timotheus 6, 9-10 in dem wie folgt heißt: „ Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schändliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis. Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerz.“

Zu Beginn seines Dienens ging der Bischof  auf eine Aussage des Chorliedes ein in dem es heißt: „Auf dich, o Herr, vertrauet meine Seele in Ewigkeit“ (vgl. CM 154). Der Bischof stellte die Frage in den Raum, „Wie viel traust du dem himmlischen Vater zu?“ Wir sehen Dinge die auf dieser Erde geschehen, wo wir uns denken, da könnte Gott doch jetzt eingreifen. Der Bischof griff zur Verdeutlichung das Beispiel  der Gefangennahme Jesu im Garten Gethsemane, aus der heiligen Schrift auf. Denn Jesus zeigte Petrus ganz klar auf, dass wenn Gott es nicht zugelassen hätte, dass er gefangengenommen wird, würde er Heere von Engeln schicken die eingreifen würden. „Also lasst uns Gott vertrauen. Denn unser himmlischer Vater kann alles, will aber nicht alles ändern. Nur das was uns längerfristig zur Seligkeit dient“, so der Bischof.

Das Wort aus dem 1. Timotheus Brief weist uns klar darauf hin, den Nächsten nicht nach seinem Reichtum zu beurteilen.

Trotzdem soll die jeweilige Gesellschaftsordnung nicht aus ihren Angeln gehoben werden, sprich für die damalige Zeit, nicht alle Sklaven sollten plötzlich frei sein. Aber es geht darum, auf das wesentliche zu achten.

Wenn wir auf unsere heutige Gesellschaft blicken, dann sehen wir, dass Macht und Reichtum erstrebenswerte Güter sind. Der Bischof stellte an die Jungend die Frage, nach welchen Kriterien sie ihren Beruf oder ihr Studium wählen? Streben wir einem möglichst lukrativen Gehalt entgegen oder berücksichtigen wir bei unserer Wahl auch die Gaben die Gott uns geschenkt hat?!

Der Bischof mahnte die Jugend sich nicht vom irdischen Reichtum blenden zu lassen und auf unsere Motivation zu achten, treibt uns die Habgier nicht manches Mal an?

Als Beispiel griff er wieder auf eine biblische Begebenheit zurück. Abraham und Lot hatten beide einen immer größer werdenden Reichtum. Dadurch entstand Streit zwischen den beiden Gruppen. Lot wurde durch Begierde und Habgier gelenkt, alles andere hatte er ausgeblendet. Selbst Abrahams Bitte an Gott Lot zu helfen kam zu spät. Lots Habgier nach Reichtum und Macht war schon zu groß, er hat das Vertrauen zu Gott vergessen. Die Folgen für ihn waren verheerend.

Auch für uns heute gilt, treffen wir unsere Entscheidungen mit dem himmlischen Vater? Oder denken wir, dass wir das jetzt aus eigener Kraft schaffen müssen? Der Bischof erinnerte die Jugend daran, dass wenn wir Gott vertrauen, dann fällt uns das Irdische zu (vgl. Matthäus 6,33).

Reichtum in der heutigen Zeit ist nicht immer nur durch Geld gekennzeichnet, sondern auch von Marken und Statussymbolen.

Aber der Bischof zeigte auch auf, dass es ganz normal ist, dass wir unseren Lebensstandard verbessern wollen.

Um die (Geld-)gier davon abgrenzen zu können, gab er der Jugend ein paar charakteristische Züge der Gier an die Hand:

  • Sich auf Kosten anderer bereichern wollen , sprichwörtlich „über Leichen gehen“
  • Das Empfinden verspüren, wenn wir viel Geld haben sind wir frei und können machen was wir wollen
  • Zuerst an sich selbst zu denken, „Dient mir das zum Vorteil?“ , gerade in der heutigen Zeit ist Egoismus ein großes Thema

In diesem Zusammenhang wies der Bischof noch darauf hin, dass ein Opfer immer eine innere Überwindung und keine Berechnung voraussetzt, ansonsten ist es eine Spende und kein Opfer.

Die mitdienenden Brüder gingen noch auf folgende Punkte näher ein:

  • „Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist so geschickt zum zahlen“, Geld wird auch oft als Kapital bezeichnet. Unser größtes Kapital das Gott uns geschenkt hat, ist die Zeit. Wie gehen wir mit diesem Kapital um? Nutzen wir es nur für unsere irdischen Belangen oder setzten wir es auch für unser ewiges Leben ein? Denn „neun gesegnete Euros sind mehr wert als zehn ungesegnete“ (vgl. Aussage von Apostel Studer).
  • Die Gesellschaft strebt immer höher/schneller/weiter an – die Sänger haben das Gegenteil betont „mach mich reiner immer kleiner“ (CM 238). Was streben wir an, und wie zufrieden sind wir im Leben, denn mit Gier im Herzen kann man nicht zufrieden sein.
  • Ohne Gottvertrauen geht gar nichts, man hat vielleicht Erfolg im irdischen Leben, aber wir haben ja noch ein anderes Ziel. Unser Reichtum sind Glaubenserlebnisse und Frieden im Herzen, und nur Gottvertrauen schafft beides. Auch das Beispiel vom reichen Kornbauern bestätigt das, was war denn sein Fehler? Nicht sein Reichtum, sondern dass er vergessen hat, woher dieser Reichtum kommt. Wir dürfen die Dankbarkeit nicht vergessen.
  • Wenn man reich ist, will man immer noch reicher werden. Wir sollen in der Liebe reicher werden und danach streben diesen Reichtum zu vermehren. Denn wer Liebe im Herzen hat der empfindet kein Neid.

Vor dem Heiligen Abendmahl ging der Bischof nochmal auf den letzten Punkt des Bruders ein, die Liebe ist unser Kapital. Und aus Liebe zu uns, hat sich Gottes Sohn geopfert. Liebe ist eben nicht nur in Worten, sondern vor allem in der Tat zu finden.

Wenn wir unser Kapital einsetzen und Nächstenliebe üben, dann werden wir den größten Reichtum bekommen den diese Welt zu bieten hat, Frieden.

Und die Kraft das in die Tat umzusetzen, die schenkt uns Gott, wie der Chor in seinem Schlusslied bekräftigt.

„Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft“ (CM 163)

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Hütten-Wochenende im Allgäu (22.-24.09.2017)

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Sep 272017
 

„Wenn mich der Älteste fragt, wie das Wochenende war, dann werde ich sagen, dass es am Sonntag ein Donnerwetter gab.“ (Zitat unseres Evangelisten und Bezirksjugendleiters)

Ein Donnerwetter gab es am Sonntag tatsächlich; das war allerdings dem Wetter geschuldet. 🙂
Abgesehen von dem Gewitter am Sonntagmorgen, hat das Wetter das ganze Wochenende über mitgespielt: Sonnenschein bei milden Temperaturen ohne einen einzigen Regenschauer.

„Hammer Wetter, hammer Leute, hammer Segen“, würde wohl ein damaliger Besucher des EJT sagen. Das Orga-Team hat wirklich eine tolle Arbeit geleistet; an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank!
Der Dank geht aber auch an alle, die dabei waren. Ihr wart eine Unterstützung bei Essensvorbereitungen und den darauffolgenden Küchendiensten, engagierte Gesellschaftsspieler und Wanderer, gute Teamplayer und damit Beiträger eines rundum gelungenen Hüttenwochenendes!

Eingeläutet wurde das Event mit Abendsonne bei der Ankunft am Freitagabend. Nach einer kurzen Hüttenführung, der Einteilung der Zimmer und Küchendienste, dem Bezug der Zimmer und der Vorbereitung des Abendessens, wurden ausgiebig Hamburger verputzt und Gesellschaftsspiele „gezockt“ bis in die Nacht hinein. Der kurze Schlaf hinderte aber niemanden daran, pünktlich um 8 Uhr am Frühstückstisch zu sitzen, ein Lunchpaket zu richten und den Breitachklamm zu erzwingen.
Später am Tage ging es wieder Richtung Hütte zwischen Immenstadt und Oberstaufen, mit der Sesselbahn auf die Alpsee Bergwelt, dort in den Kletterwald oder auf die Berghütte Bärenfalle und danach mit dem Alpsee Coaster (Deutschlands längste Ganzjahres-Rodelbahn) zurück zur Hütte.
Nach dem Abendessen fand eine diskussionsreiche Jugendstunde statt, dessen Inhalte sich teilweise mit der Predigt der Amtsträger am darauffolgenden Sonntag deckte. Vor Abfahrt zu unserer Kirche nach Immenstadt/Kempten, wurde der Tag mit einer kleinen Andacht, einem Gebet und einem leckeren Frühstück eingeläutet. Nach der Kirche ging es dann weiter Richtung Heimat mit einem Zwischenstopp in Weilheim an der Teck, wo die Truppe sich für die weitere Fahrt stärkte.

 

Hütten-Ausflug: Packliste und Infos

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Sep 202017
 

Hallo liebe Jugend,

In diesem PDF findet ihr alle wichtigen Infos zum Hütten-WE: Packliste + Agenda

In aller Kürze

  • Bettwäsche (nur Kissen und Bettdeckenüberzug, Laken werden gestellt)
  • Handtuch/Badetuch
  • Tupperbox für Lunchpaket
  • festes Schuhwerk
  • Hausschuhe!
  • wettergerechte Kleidung

Ablauf

Freitag:

  • Anreise Freitag abend mit Fahrgemeinschaften (bitte selbst zusammenschließen)
  • Zimmer- und Küchendiensteinteilung / Abendessen / Spieleabend

Samstag:

  • Frühstück + Lunchpaket
  • Abfahrt zum Tagesevent (wetterabhängig, bei gutem Wetter: Breitachklamm + Kletterwald, bei schlechtem Wetter: Schimmbad oder Kletterhalle)
  • gemeinsames Kochen / Abendessen
  • Jugendstunde

Sonntag:

  • gemeinsames Frühstück
  • Zimmer räumen
  • Abfahrt nach Immenstadt zum Gottesdienst
  • anschließend gemeinsames Mittagessen / Heimfahrt / Ruderboot fahren am See….

 

Bei Fragen meldet euch bei uns.

Liebe Grüße,

euer Orga-Team

PS: hier ein kleiner Vorgeschmack 🙂

Bilder vom REUTERHOFBilder vom REUTERHOFSommer im AllgäuSommer im Allgäu